Einführung
Unser Kunde
CATL zählt zu den weltweit führenden Herstellern von Batteriesystemen für Elektromobilität und Energiespeicherlösungen mit über 130.000 Mitarbeitenden und einem Jahresumsatz von mehr als 44 Mrd. EUR. Für den europäischen Markt importiert CATL große Warenmengen per Seefracht über den Hafen Hamburg. Die europäische Produktionsstätte von CATL befindet sich in Thüringen (Arnstadt).
Herausforderung
Im Rahmen eines umfangreichen Containeranlieferungs (Inbound) wurden die Waren im Hafen Hamburg unter dem T1-Zollversandverfahren geführt. Zwar standen im Hafen Hamburg Zolllager zur Verfügung, diese waren jedoch sehr kostenintensiv und für eine längerfristige Lagerung wirtschaftlich nicht sinnvoll.
Gesucht wurde eine kostenoptimierte Zolllagerlösung, die:
- die Abwicklung im T1-Verfahren ermöglicht,
- kurzfristig verfügbar ist und
- logistisch optimal an CATLs bestehendes Lager in Thüringen ist.
Ziele
CATL verfolgte folgende Ziele
- Reduzierung der hohen Lagerkosten im Zolllager des Hafens Hamburg
- Schnelle Verlagerung der T1-Container aus dem Hafengebiet
- Nutzung einer kosteneffizienten Zolllagerlösung außerhalb des Hafenumfelds
- Sicherstellung einer rechtskonformen Abwicklung im T1-Zollverfahren
- Aufbau einer logistisch effizienten Zwischenlösung in der Nähe des eigenen Lagerstandorts in Arnstadt
Vorgehen
Lösung
Wir stellten CATL kosteneffiziente Lagerkapazitäten zur Verfügung, die für die Abwicklung im T1-Zollverfahren geeignet sind. Dadurch konnten Container aus dem kostenintensiven Zolllager im Hafen Hamburg an einen Lagerstandort außerhalb des Hafengebiets verlagert werden, was zu einer deutlichen Senkung der Lagerkosten führte.
Dank unserer strategischen Lage in Mitteldeutschland war eine logistisch effiziente Anbindung an das CATL-Lager in Arnstadt (Thüringen) gewährleistet.
Methodik
- Abstimmung mit Spediteur und Zollbehörden
- Übernahme und Einlagerung der Ware in unseren zollkonformen Lagerstandorten
- Fortführung des T1-Versandverfahrens außerhalb des Hafengebiets
- Flexible Bereitstellung der Ware für den Weitertransport nach Arnstadt
- Eröffnung eines neuen T1-Versandverfahrens für den Weitertransport
Ergebnisse
Messbare Ergebnisse
- Deutlich reduzierte Lagerkosten gegenüber der Zolllagerung im Hafen Hamburg
- Vermeidung langfristiger Standzeiten im Hafengebiet
- Kosteneffiziente Zwischenlagerlösung vor der Weiterverlagerung nach Arnstadt, Thüringen
Qualitative Ergebnisse
- Hohe Kosten- und Planungssicherheit für CATL
- Reduzierter Aufwand für die Logistik- und Zollabteilungen von CATL
- Nahtlose Integration in die bestehenden Prozesse
Aufgrund der erfolgreichen Umsetzung ist CATL inzwischen langfristiger Kunde geworden und nutzt unsere Lagerlösungen regelmäßig.
Kundensicht
Erfahrung
Erfahrung
Aus Sicht von CATL waren insbesondere die Kombination aus Zollkompetenz, Kostenvorteilen und geografischer Nähe zum eigenen Lagerstandort ausschlaggebend. Die Lösung ermöglichte es CATL, hohe Hafenlagerkosten zu vermeiden, ohne Kompromisse bei der Zollkonformität einzugehen.
Hohe Hafenlagerkosten – und komplexe T1-Zollverfahren?
Viele Unternehmen stehen vor der Herausforderung, dass Waren im T1-Zollversandverfahren aufgrund fehlender geeigneter und kosteneffizienter Zolllageralternativen im Hafen verbleiben müssen. Diese Verfahren sind hochkomplex und werden nur von einer begrenzten Anzahl an Logistikdienstleistern außerhalb des Hafenumfelds angeboten.
Wir bieten kostenoptimierte, zollkonforme Lagerlösungen mit T1-Abwicklung – außerhalb kostenintensiver Hafengebiete gelegen.
Flexibel, rechtskonform und strategisch gelegen – auch bei komplexen zoll- und regulatorischen Anforderungen.
Jetzt Kontakt aufnehmen, wenn Sie:
- hohe Lagerkosten im Hafengebiet vermeiden möchten,
- eine Alternative zu kostenintensiven Zolllagern suchen oder
- eine kurzfristig verfügbare T1-fähige Lagerlösung benötigen.
Spezialisierte Expertise für Lithium-Ionen-Batterien
Darüber hinaus verfügen wir über umfassende operative und regulatorische Expertise im Umgang mit Lithium-Ionen-Batterien. Unsere Standorte sind vollständig für WGK 3 (Wassergefährdungsklasse 3)-Anforderungen ausgelegt, einschließlich geeigneter Bodenversiegelung, Sicherheitsmaßnahmen und entsprechender Compliance-Infrastruktur. So können wir gefährliche und sensible Güter sicher und rechtskonform lagern – bei gleichzeitiger Wahrung der operativen Flexibilität für unsere Kunden.