„Wir übernehmen den Transport ab dem Hafen Rotterdam“, erklärt Bas. „Manchmal werden die Container zunächst per Binnenschiff zu den Terminals in Born, Amsterdam oder Zaandam weitertransportiert. Inzwischen gehören aber auch die deutschen und französischen Häfen zu unserem Tagesgeschäft. Dann kommen wir ins Spiel. Mit unserem fünfköpfigen Team disponieren wir jede Woche rund 600 Container – teils für GDB Logistics, teils für andere Kunden. Unser oberstes Ziel ist es, alles optimal für den Kunden zu organisieren und den Container zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu haben. Dafür geben wir alle jeden Tag unser Bestes.“
Ehrlichkeit währt am längsten
Natürlich bringt das auch Herausforderungen mit sich. Bas: „Wir tun alles, um die Container so effizient wie möglich ans Ziel zu bringen. Aber manchmal gibt es Faktoren, die wir schlichtweg nicht beeinflussen können – fehlerhafte Freistellungen, Staus oder Verzögerungen am Terminal. In solchen Fällen setzen wir alle Hebel in Bewegung. Wir stimmen uns schnell untereinander und mit unseren Kolleginnen und Kollegen bei GDB Logistics ab. Wenn man jedoch um drei Uhr morgens angerufen wird, versucht man wirklich alles – aber manchmal lässt sich einfach nichts mehr regeln. In solchen Momenten sind wir dem Kunden gegenüber ehrlich. Und wenn wir frühzeitig erkennen, dass sich eine Verzögerung abzeichnet, informieren wir den Kunden sofort, damit er entsprechend planen kann.“
Den entscheidenden Schritt für die Fahrer mitdenken
André ergänzt: „So sehr wir uns für unsere Kunden einsetzen, so sehr achten wir auch auf unsere Fahrer. Wir wissen genau, worauf es für sie ankommt, denn wir sind selbst alle Lkw gefahren. Deshalb planen wir die Routen effizient und sorgen dafür, dass die richtigen Codes rechtzeitig erstellt werden, damit sie ohne unnötige Wartezeiten weiterfahren können. Wir behalten alle relevanten Websites und Portale ständig im Blick, um bei Änderungen sofort reagieren zu können. Aber wir gehen auch gern einen Schritt weiter. Die Lenk- und Ruhezeiten schreiben vor, dass Fahrer nach neun Stunden eine Pause einlegen müssen. Am liebsten dort, wo sie duschen und eine ordentliche Mahlzeit bekommen können. Eine Mikrowellenmahlzeit im Fahrerhaus ist schließlich keine ideale Lösung. Das berücksichtigen wir so weit wie möglich in unserer Planung.“
Wie in einer echten Familie
Auf die Frage, ob GDB Logistics in seiner Herangehensweise einzigartig ist, sind sich beide einig. André: „Wir sind in vielerlei Hinsicht besonders. Unser Team ist so gut aufeinander eingespielt, dass oft ein halbes Wort genügt. Wenn jemand stark ausgelastet ist, übernehmen die anderen selbstverständlich Aufgaben. Und auch der Kontakt zu den Fahrern ist hervorragend. Wir kümmern uns wirklich um sie. Genau dort spürt man, dass wir ein Familienunternehmen sind.“
Bas ergänzt: „Ein typisches Beispiel ist, dass es bei uns keine Telefonmenüs gibt. Wenn man uns anruft, erreicht man immer direkt eine persönliche Ansprechperson. Die Atmosphäre ist informell, die Wege sind kurz. Und auf der Arbeit fühlt es sich manchmal an, als säße man im Wohnzimmer. Wir ziehen alle an einem Strang, verfolgen dasselbe Ziel und kennen uns gut – auch privat. Genauso, wie es in einer guten Familie sein sollte.“